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Geschlechterk(r)ampf

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Kosmetisches Männerleiden

Die angenehmste Art an einem Dienstag Vormittag völlig stressfrei aber sinnlos Geld auszugeben, ist zum DM zu gehen und "sich mal etwas zu gönnen". Sagen die Tanten im Shopping-Kanal immer: "Gönnen sie sich doch mal was. Sie sind es sich wert." Oh ja und wie. Ich bin mir ganze 13,27 Euro wert, die ich gewinnbringend in meine Schönheit investiert habe.

Dass man aber in einem Drogeriemarkt nicht nur in Brilliant-Brunette-Hair-Conditioner, Aloe-Vera-Körperpeelings und Q10-Anti-Faltencremes baden kann, zeigt sich spätestens in der Make-Up-Abteilung (definitiv zu viele Bindestriche), vor der man ja selbst des Öfteren steht und sich fragt wofür man denn bitte drei verschiedene Puder braucht. Nach vier Bier sieht sowieso jede Frau irgendwie gleich aus. Also wenn der Mann vier Bier intus hat. Wo wir auch schon beim Thema wären.

Denn es gibt fast nichts witzigeres als Männer, die hinter ihren Klick-Klack-Stiefeln-Freundinnen stehen, während diese einen Orgasmus nach dem nächsten bekommen, weil OH MEIN GOTT NIVEA HAT EIN NEUES CREMEROUGE IN SANDY-BEIGE!!! Die armen Kerle wippen dann von Ferse zu Zehenspitze und wieder zur Ferse und wieder zur Zehenspitze usw. Schauen etwas unbeteiligt aber sichtlich angenervt an die Decke und überlegen, was sie denn dazu konstruktiv beitragen können. Einfach gesagt: So ziemlich nichts. Außer still sein und hoffen, dass es schnell vorbei geht.

Dankbar in solch einer Situation ist dann das Auftauchen eines anderen Pärchens mit ähnlicher Rollenverteilung. Man spürt das magische Knistern zwischen den beiden Herren. Sie sehen sich an und es schallt lautlos von der einen Ecke des Raums in die andere: "Verdammt, warum tun wir uns das an?!"

Tja, keine Ahnung. Wie wärs das nächste Mal mit "Vorschlag: Du kaufst dir eine Spachtelmasse alleine und ich mach in der Zeit irgendwas, was mir mehr Spaß bereitet.". Und mit einem "Oh mein Gott siehst du gut aus!!!" zur richtigen Zeit sorgt Mann dann auch dafür, bald wieder Sex haben zu dürfen.

Leben könnte so einfach sein.
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Torschlusspanik-Party

Ü-30 Parties sind traurig. Also für die Betroffenen. Alle, die deutlich unter 30 sind, empfinden entweder Mitleid, Abscheu oder amüsieren sich prächtig. Ich schwanke zwischen eins und drei. (Zunächst muss man hier erklären, wie ich mit Anfang/Mitte 20 auf eine Ü-30-Party komme. Strengenommen war es keine Party, sondern schlicht eine Bar, in denen sich Menschen, die Queen noch live erleben durften, tummelten. Ich möchte jetzt keinem dort fälschlicherweise einen guten Musikgeschmack unterstellen... fiel mir nur so ein. Wie dem auch sei)

Bars mit Menschen über 30 gleichen einem gigantischen Uterus. Fein aufgereiht sitzen eine Hand voll pulsierende Ovarien (Frauen) fest verankert und lassen sich bewundern, während um sie herum hunderte Spermien (Männer) nervös tänzeln. Sie schubsen sich, jeder will der erste sein und alle sind unendlich aufgeregt, weil sie noch nicht so wirklich ans Ziel gelangen. Denn wenn man mal ehrlich ist: Wieso gehen Singles über 30 abends weg? Eben: Um möglichst bald unter die Haube zu kommen und Kinder zu zeugen. Die Sturm- und Drangzeit ist vorbei, der größte Teil des Freundeskreises hat sich familiär zu Ruhe gesetzt, ein Nest gebaut und sie sind der traurige Rest. Die Hängengebliebenen, die mit Ende 20 nicht den Absprung geschafft haben und sich immernoch durch die tückische Singlewelt kämpfen müssen. Nur dass das auf einmal viel schwerer ist als damals, als man auf Studentenparties noch jede Woche eine andere mit nach Hause genommen hat.

Man kann die Gäste grob in drei Gruppen unterteilen:
Typ A ist Sabine. Sabine ist tagsüber Bürokauffrau oder Zahnarzthelferin und schaut sich gerne nach Feierabend Verbotene Liebe an. Wenn sie mal abends ausgeht, dann mit ihren zwei besten Freundinnen, von denen sie die Mauela schon n bissl lieber mag als die Michaela. Die blonden, dauergewellten Haare hat sie mit Haarspray festbetoniert und als neckischen Akzent eine kleine Glitzerspange festgeklippt. Die S.Oliver-Jeans wird brav in die Stiefel gesteckt und so nippt sie an ihrem Vodka-Lemon und konzentrieren sich darauf, dass das etwas zu enge Top nicht verrutscht, während sie sich mit Dirk unterhält. Dabei vergisst sie nicht, mit dem linken Zeigefinger ständig eine Haarsträhne auf- und wieder abzurollen. Denn sie hat natürlich Sami Molcho auswendig gelernt und kennt sich aus mit Körpersprache und weiß wie man die Männer verrückt macht.

Typ B ist Marcus. Marcus ist Systeminformatiker und kocht privat ganz gerne. Wenn er mal abends weggeht, dann am liebsten in seinem schwarzen Glanzhemd vom NewYorker, das mit dem Tribal quer über die Schulter. Seine Kumpels, mit denen er normalerweise online zockt, wohnen zu weit weg und er kennt sie auch nicht richtig. Also geht er lieber alleine und tanzt. Einfach so lässt er seine etwas zu dünnen Beine in den etwas zu kurzen Hosen, deren Bund etwas zu hoch in der Taille sitzt zu Gloria Estefan und Dr. Alban zucken. Wenn die Musik stoppt ist er derjenige, der sich trotzdem bewegt. Balztanz mit ungewisser Zielsetzung.

Typ C ist Thorsten. Thorsten hat gerade so ein Geschäft mit einem Kumpel laufen. Wird was ganz großes, weswegen er statusbedingt auf der Party mit Hemd und Anzughose erscheint. Die Haare sind streng nach hinten gegeelt und die Schuhe poliert. Ein Finger steckt im Haken des Sackos, das er so lässig über der Schulter trägt. Natürlich kennt der den Barkeeper persönlich, begrüßt ihn mit Handschlag und bestellt für die "Ladies" am Tresen einen Prosecco. Gleich mal Eindruck schinden. Er palavert mit großen Gesten, zupft sich alle paar Minuten einen nichtvorhandenen Fussel vom Hemd und lehnt sich interessiert nach vorne, wenn eine der "Ladies" von ihrem Nagelstudio erzählt.

Keiner der drei hat Erfolg an diesem Abend. Ok, vielleicht Markus. Der ist zumindest ohne Erwartungen bei der Torschlusspanik-Party erschienen.

Sollte ich wirklich eine steile Karriere hinlegen, bei der jegliches Privatleben tief begraben liegt, werde ich als Ü-30 NIEMALS solche Etablissements aufsuchen. Eher sterb ich einsam aber in Würde.
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Kleiner Mann ganz groß

Da wacht man um 05:18 Uhr auf, weil die Katze neuerdings das zweifelhafte Hobby flegt, mir täglich zu dieser Nachtzeit ins Gesicht zu hauen. (Ich mag Katzen nicht) Was tut man dann? Erst mal das Vieh zur Strafe in den Regen setzen und sich dann für die eigene Niedertracht schämen. Also Nasse Katze wieder reinholen und dann eine Stunde ins Dunkle schauen. Darüber nachzudenken wie man jetzt am schnellsten wieder einschlafen kann, ist ziemlich fad. Dann doch aufstehen und Mails checken. In drei Stunden muss man ja eh raus. Lohnt also alles nicht mehr.

Und huch was seh ich da! Eine Nachricht aus dem nicht allzu fernen Ausland mit einem Link zu einem ZEIT-Artikel, der laut Absender auch von mir hätte stammen können. Ich lese mich selten selbst. Naja schon, aber nicht objektiv genug, um Aussagen über meinen Stil treffen zu können. Aaaaaaber jaaa, ich seh da Parallelen. Zumindest inhaltlich.

Tenor: Warum Nicolas Sarkozy trotz offensichtlichem Little-Man-Syndrom und aufgesetzten Machoallüren trotzdem irgendwie sexy ist und gerade deshalb reihenweise Traumfrauen abschleppt. Antwort: Es wird einfach nicht langweilig mit solch einer Witzfigur und es ist ziemlch sympathisch, wenn ein Mann sich einfach nicht um Konventionen kümmert und gelegentlich deutlich macht wie unendlich egal es ihm doch ist, was man von ihm hält. Die Autorin Ursula März drückt es so aus: "Leute, so bin ich nun mal. Nicht sehr groß gewachsen, nicht sehr schön, nicht besonders intelligent und noch lange nicht im Endstadium der Persönlichkeitsentwicklung. Aber einzigartig und erfolgreich. Also bitte, wo ist das Problem und wo die nächste Party?"

Und was soll ich sagen: Ooooh ja! Gibt doch nichts Anziehenderes als ein Kerl, der zumindest so tut als seien ihm sein Ansehen und der Rest der Welt ziemlich wurscht. Ein Mann, der eine ziemlich offensichtliche Scheiß-Egal-Haltung pflegt (ob aufgesetzt oder ernsthaft ist hier egal) und jeden Tag aufs Neue beweist, dass er weiß gott Besseres zutun hat, als sich mit Kleinigkeiten wie Nettigkeiten und Anstand aufzuhalten. Lieber Scheiße als Langweilig. Frau März weiß das auch: "Diese Botschaft wirkt bei Frauen. Schlichtweg, weil sie die Behauptung enthält, dass es neben dem männlichen Idealsein noch was Aufregenderes und Lebendigeres gibt."

Tja, Sarkozy weiß wie der Hase läuft. Er hat nur ein Manko: Denn mehr als ein kleiner Mann, dem es egal ist was die Welt von ihm hält, "sext" dennoch ein großer Mann, der sich einen Scheiß kümmert.

Und damit einen schönen Gruß nach Österreich. :)
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Noch Fragen??

Scrubs kommt jetzt übrigens auch vormittags. Also an sechs Tagen der Woche. Das ist mein persönlicher Untergang.

Die Folge kam gestern:



Hab die beste Szene leider nur auf Spanisch (oder ist das italienisch? Bin mir nicht so ganz sicher) gefunden. (Sehr) frei übersetzt:

JD: Sie können nicht auf eine Party. Sie sind noch nicht entlassen.
Jordan: Oh doch. Ich werde gehen. Mir geht es blendend. (geht zur Tür)
JD: Moment sie fiese, rechthaberische Satansbraut. Ich bin hier der Arzt und es ist mir egal, ob sie im Aufsichtsrat sind. Sie ziehen sich jetzt wieder aus, legen sich schön wieder ins Bett und halten den Mund. Sie gehen auf keine Party!
Jordan: So hat noch nie jemand mit mir geredet!
JD: Da wurde es ja mal Zeit!!
Jordan knöpft ihre Bluse auf
JD: (stammelt) Also...ähm...sie können noch warten mit dem Ausziehen bis ich den Raum verlassen habe...
Jordan: Zieh die Hose aus!
JD: Ja Ma'am

Das dürfte alle offenen Fragen zum Verhältnis zwischen Männern und Frauen und zur Steigerung der Erfolgsquote ein für alle Mal klären.
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Schöner kann mans kaum sagen

Ich verlink ja wirklich ungern auf Content fremder Blogs, aber DAS ist echt unterhaltsam.... woah und man bekommt einen derben Ohrwurm! *sing* o_O

Und damit das nicht ganz so niveaulos und einsam sprichtwörtlich im Walde stehen bleibt, strick ich noch ein bisschen Mehrwert dazu.

Hier also meine Zeit-Blog-Schau. Komplett willkürlich, da ich außer dem von Frau Neudecker eigentlich keinen davon lese. Naja gut, Bittner damals. Aber das Problem des globalen Terrors ist scheinbar vorbei, also hat er vor geraumer Zeit auch seinen Blog "Beruf Terrorist" eingestellt. Schade.

Also was ist denn da noch so übrig:

Sechs junge, ambitionierte und politisch auf zacke debattieren in der Politiker WG über die Notammannheit im Land. Nachbar Zuender nervt. Joa und das wars auch schon. Liegt seit dem zwölften Dezember brach.

Für unsere Freunde in der Alpenrepublik gibt es den Ösi-Blog (auch von Frau Neudecker). Scheinbar ist auch seit 12. 12. nichts mehr bei unseren Nachbarn passiert. Und dann auch nur son ein billiger Knut-Abklatsch. Was ist denn los bei euch??? Keine eigenen Ideen ;)

Der Weißlog wurde auch am 12. das letzte Mal aktualisiert. Ok, jetzt will ich wirklich wissen, was an dem Tag los war.

Im Zitat des Tages steht das wichtigste der letzten Stunden in Anführungszeichen.
Strucks "Gleichgültigkeit" gegenüber der CDU oder Feministische Ansichten von Simone de Beauvoir anlässlich ihres 100. Geburtstags. Finds garnicht sooo schlecht...

Pakistan-Blog muss, weil das Thema zur Zeit alle Nachrichtenwerte vereint (naja fast) und es mal einen anderen Blickwinkel auf das Land eröffnet.

Hm, ich lese gerne und deshalb: Ein Seitenblick. Wie dem auch sei...

Ist das jetzt Kategorie "Geschlechterk(r)ampf" oder doch eher "Media". Also so vom Aufhänger her ja eher ersteres. Ach egal, die Rubrik wird hier eh viel zu selten gefüttert.
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Definitionen von Liebe

Nette (bisweilen etwas anstrengende) "mir geht’s ganz schlecht, weil ich Single bin"-Unterhaltung geführt und auf eklatante Unterschiede in der Auffassung gestoßen, was denn nun Liebe und was Verliebtheit sei.

Person A ist der Auffassung, dass Verliebtheit dann ist, wenn die Schmetterlinge im Bauch Samba tanzen und man gedanklich von der Arbeit abgehalten wird, da der Kopf non-stop mit der Person der Begierde beschäftigt ist. Außerdem vergisst man das Essen. Alles wird nebensächlich und das Gesicht des/der Angebeteten blinkt wie eine Leuchtreklame mit Wackelkontakt unter der Schädeldecke.
Ja und Liebe ist, wenn einem nach zwei Jahren diese Person immer noch nicht auf den Wecker geht.

Person B definiert Verliebtheit über einen Dauerzustand, der sich jedes Mal ereignet, sobald eine Person des potentiellen Interesses den Dunstkreis betritt. Nach einer langen langen Phase des stetigen Vertrauensaufbaus, kann man dann davon sprechen, dass sich ein beständiges Interesse an der Person eingestellt hat und schlussendlich, wenn man dem Ganzen noch eine gewisse Zeit einräumt, könnte es sein, dass man von Liebe sprechen kann… sofern die Person das Vertrauen nicht mittlerweile missbraucht hat.

Quizfrage:
Welche der beiden Definitionen ist wohl die weibliche und welche die männliche?

Man muss vielleicht dazu sagen, dass Person B Sex zwar für genrell gut befindet, es aber nicht so wichtig sei, was wiederum Person A für Schwachsinn hält.
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Seltsame Männervorlieben

Ich glaube ich habe schon des Öfteren meine Abneigung gegenüber süßen Frauen mit perfekten Figuren, optisch eher 16 statt Mitte 20, deutlich gemacht. Besonders missfällt mir die Sorte, die stets in Röhrenjeans und Ballerina rumrennt (oder das Winterpendent: Jeans in Stiefel), Haarreifen trägt und die ewig gleichen H&M-Creolen an den Ohren baumeln hat.

Ist nicht nur einfach die pure Anwesenheit dieser Geschöpfe, die alle anderen normalsterblichen Frauen aussehen lässt wie unförmige Quallen, wie große breitärschige Seekühe, die scherfällig die Straße entlangwabbeln, während sie diese Damen elfengleich durch den Großstadtdschungel schweben und statt schlechter Laune nur feinen Feen-Glitzerstaub versprühen. Nein, auch die Tatsche, dass neun von zehn Männern genau auf solche Tinkerbell-Typen stehen und nichts Besseres zutun haben, als hinterher zu sabbern, wenn so ein Größe-34-Kleiderständer vorbeitanzt.

Was findet ihr nur an solchen Frauen, die sich seitdem sie die Siegerurkunde bei den Bundesjugendspielen in der 10. Klasse entgegen nahmen, nicht mehr optisch weiter entwickelt haben?! Wecken die besondere Beschützerinstinkte, weil sie aussehen als könnten sie keinen Nagel gerade in die Wand hauen? Findet ihr es attraktiv, wenn sie sich debil-grinsend extra dumm anstellen, weil sie sich mit dem Figürchen jegliche Verantwortung von sich weisen können? Oder ist es Bequemlichkeit, weil die mit ihren 45 Kilo im Bett einfacher rumgewirbelt werden können?

Kann auch einfach nur ein Generationenproblem sein.
Habe nämlich festgestellt, dass insbesondere junge Männer in den Zwanzigern, diesen Typ Frau bevorzugen. Ältere hingegen scheinen andere Vorlieben zu haben. Weswegen ich auch unangenehm oft von Geschäftsleuten in den Vierzigern angeflirtet werde. Was wiederum die Sorge aufwirft, wie alt ich denn mittlerweile aussehe.

Bitte um Erklärung. Ich wills einfach nur verstehen.
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Die Attraktivitätselite Deutschlands

ken
Mister Germany-Wahl 2007 (der Gewinner ist der Junge in der Mitte mit der fragwürdig-gefärbten Krawatte)

Wie es meine Kollegein Kathrin so schön formulierte:

"Links haste Ken, rechts haste einen Animteur aus Mallorca und in der Mitte einen Saturn-Verkäufer aus der Computer-Abteilung"

So und wo haben die die richtigen Männer versteckt?!
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Männer und Spiegel und so

dieser Artikel wird ohne berücksichtigung der deutschen rechtschreibung veröffentlicht

der einzig wirklich echte unterschied, zwischen männlein und weiblein (nein ich speche nicht von geschlechtsmerkmalen oder behaarungen an stellen, die auf der einen seite sexy und auf der anderen seite eher wenigiger zgut sind) liegt ganz früh am tag bei dem morgendlichen blick in den badezimmer spiegel. also eigentlich nicht direkt bei dem blick, aber bei der reaktion auf den anblick der seltsamen person, die einen da permanent anstarrt. während männer grundaätzlich nach dem prüfen der optischen erscheinung sich für unwiderstehlich, sexy und ganz großes tennis halten (ganz egal wie arg die gehimratsecken, der bauch, die pickel, der fusselbart oder die hakennase ist), denken frauen einefach nur "wäh" und würden gerne zu hause bleiben.

das alles wirklich aufs flirtverhalten aus und wir als mündige beobachter stellen fest, dass hässliche männer gerne provokativ unschuldige frauen anschauen, in der unumstößlichen gewissheit sehr unwiderstehlich zu sein.

dem kannich entgegen: mumpitz und zwar gewaltiger. denn wer nur auf innere werte schaut, ist ja eigentlich auch ziemlich oberflächlich.

dieser sinnfreie blogeintrag wurde ihgnen präsentiert von astra-bier. dem gebräu mit herz
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Alice Schwarzer fänds doof

(und nicht nur die)

Man steht vor dem Spiegel, tuscht sich die Wimpern und grübelt darüber nach ob das wirklich die richtige Jeans ist. Quetscht auch gerade die am besten den Hintern zusammen? Oder doch lieber einen Rock? Hm wozu. Zieht man ja sonst auch nie an. Passt das Oberteil dazu? Naja muss ja. Ist ja nicht viel im Schrank. Die drei Kubikmeter Textilien lassen wirklich nicht viel Auswahl und wird schon passen.
Man betrachtet sich lange und stellt fest, dass man heute geschätzte drei Kilo gewichtiger Aussieht als sonst, schiebt das aber auf das monströse Ego und straft die Verkäuferin in dem Jeans-Shop lügen, die irgendwann mal meinte man sähe in der Hose toll aus. Hat eh so komisch gegrinst als ich bezahlt hatte. Leichtverdientes Geld.
Dann zubbelt man sich noch die Brüste im BH irgendwie so zurrecht, auf dass sie möglichst positiv ins Auge springen und platziert dann kitschigerweise einen völlig sinnlosen Tropfen von dem scheiß teuren Parfum im Dekoltee. Als ob dadurch die Chancen aus Geschlechtsverkehr auch nur im Entferntesten steigen würden. Immerhin riecht man dann gut und die Mücken bleiben weg.

Während man so mit selbstungefälligem Betrachten beschäftigt ist, legt man sich schon mal alle Standardfloskeln zurecht, die man heute wieder aus dem Hut zaubern wird. Die leichteste Übung. Kann man eh alles auswendig. Ist ja die eigene Lebensgeschichte light, hübsch verpackt. Immer das gleiche nur mit wechselndem Gegenüber. Jeder wird berichten wer er ist, was er sonst so außer studieren/arbeiten/Hartz4 empfangen/Profifußball spielen/Papa auf der Tasche liegen tut und was er frühstückt oder gerne liest oder wann er sich am liebsten in der Nase popelt. Verläuft das Ganze dann zur beiderseitigen Zufriedenheit (soll heißen: Man findet sich attraktiv genug, um nicht dauernd an die Decke starren zu müssen und könnte die Tortur auch ohne die Flasche Wein aushalten, aber jetzt steht sie schon mal auf dem Tisch, also was solls) hat man dann die Möglichkeit sich höflich zu verabschieden und gut gelaunter Dinge seine Wege zu gehn und mit den albernen Spielchen zu beginnen, die danach folgen. SMS schreiben, anrufen und Dinge von sich geben wie: "Du legst auf!" - "Nein, du legst zu erst auf!"
Haut der Wein aber doch etwas stärker rein als gedacht, geht man einfach woanders hin und spart sich diese Spielchen.

So kann es laufen. Tut es aber in der Regel nicht (naaaa unappetitliches Wortspiel entdeckt?! *g*) Viel mehr sitzt man sich gegenüber, redes über Belangloses, tut so als fände man das dann witzig und hofft, dass bald die zwei Anstandsstunden vorbei sind und man endlich nach Hause kann. Hund müsste ja auch noch gefüttert werden. Und der Stapel Papierkrams verdient auch längst irgendeine Form von Beachtung. Währenddessen woggelt der Mann gegenüber so vor sich hin und hört sich dabei an wie die Leherin von den Peanuts. War der nicht letzte Woche noch viel attraktiver? Scheint so.

Dann fährt man etwas ernüchtert nach Hause (hat ja auch nur ne Coke Light getrunken - Hintern, wisst schon) und schwört sich keine sinnlosen Dates mehr zu haben. Bis zum nächsten Mal.

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