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Von Tag zu Tag

Klischee-Silvester

20:00 - 20:30 "Dinner for one" geschaut (Ein Glas Wein genossen)

20:30 - 21:30 den Magen bis zum zerbersten mir Raclette und Fondue vollgehauen. Danach noch Kreppel und Dickmanns... das geht ja immer rein. (Dazu Wein)

21:30 - 22:20 Bleigießen. Ergebnis: "Alter Mann mit Baum" - Hohes Alter und Wunscherfüllung bedeutet das. Yeah, ich werd 120 und stinkreich!! (völlig effektlos Wein in sich geschüttet)

22:45 - 23:54 Zu den Landungsbrücke gelaufen und versucht den besten Platz zu finden, um das Feuerwerk zu sehen. Festgestellt, dass die Hamburger zu laut, zu durch und viel zu früh dran sind. Verballern schon eine Stunde früher ihr ganzes Zeug. Im Endeffekt vor lauter Rauchschwaden garnichts gesehen (Festgestellt, dass Rotwein als Proviant ungeeignet ist. Wird zu schnell zu kalt. Immernoch nüchtern)

00:00 Erst gemerkt, dass Mitternacht ist als die Schiffe auf der Elbe alle gehupt haben. WEIL DAS FEUERWERK JA SCHON GEFÜHLTE 3 STUNDEN FRÜHER LOSGING!!! Unromantische Muschelschubser.... argh (Angestoßen. Zu dritt. Mit einer Flasche. Muss man auch erstmal können)

00:18 - 00:45 Irgendwie den Weg zur Reeperbahn überlebt und Assoziationen zur Landung in der Normandie versucht zu vermeiden (Wein dann mal irgendwohin gestellt. So lecker wars dann doch nicht mehr)

Irgendwie bis um 03:00 im Nachtlager die Zeit bei guter Musik rumbekommen und wieder nach Hause. (Endlich ein Bier. Man beachte: eins)

03:15 - 04:05 Fressorgie mit den Raclette-Resten veranstaltet und sich danach echt mies gefühlt (Wenn schon nüchtern, dann richtig und O-Saft getrunken)

03:37 Zwei betrunkenen Männern an der Tür erklärt, dass hier weder eine Frau Schulz, noch eine Susanne wohnt, die wilde SMS verschickt, und sie in Stockwerk 4 verwiesen.

04:05 - 04:15 Ordnung gemacht und Weinreste entsorgt

08:00 aus dem Bett gefallen... komplett nüchtern

Schönste Silvester-SMS:
"Guten Rutsch ins neue Jahr 2008. Ich weiß, es ist noch sehr früh. Aber ich kenne so viele Leute, die hübsch, reich und sexy sind, denen ich schreiben muss. Also dachte ich, ich fange bei den armen Arschlöchern, Alkohlikern und Drogenabhängigen wie dir an. Happy new year!"

Danke, dir auch

Und Handynetze an Silvester sind ganz arge Sissis... Mail-Provider, die nicht an mehr als vier Adressen gleichzeitig verschicken, auch. Genau so wie das pussyge StudiVZ, das bei zu langen Statusnachrichten streikt. Deshalb halt hier: FROHES NEUES!
Von Tag zu Tag

2007, 2008, 2009, 2010

So 2007 ist vorbei und wie schräg es war.... Also WIE schräg. Viele viele neue Erfahrungen gemacht und schlimmer durch den Wind gewesen, als sowieso schon.

Habe Hamburg (und Astra) kennen (und lieben) gelernt. Die Zeit wäre wirklich nur halb so gut gewesen, wenn SIE mir nicht Gesellschaft geleistet hätte!

Musste rausfinden, dass man niemals Wertsachen mit auf den Kiez nehmen sollte. Vorallem nicht, wenn man generell ziemlich verpeilt ist und ein geringfügiges Alkoholproblem hat. Aber habe auch feststellen düfen, dass man als - nennen wirs - Schusselchen immer irgendjemanden hat, der einen aus dem Schlamassel zieht. Seien es alte, veroffene Knastis, oder ziemlich gute Freunde, die man regelmäßig vollgejammert hat! Danke fürs nerven lassen meine Lieben! :)

In die mächtige Medienbranche durfte ich reinschnuppern und habe gemerkt, dass es nicht mein Ding ist. Aber immerhin eingesehen, dass mir ja nix anderes übrig bleibt, als Journalist zu werden. Irgendwie müssen die Reichtümer ja angehäuft werden, um den dekadenten Lebensstil in Zukunft zu finanzieren: Penthouse, Porsche 911er, eigene H&M-Filiale, dummer Schönling, der sich aushalten lässt.

Quintessenz des Praktikums: Nicht zu hohe Ansprüche an sich stellen. Macht nur miese Laune.

Das kommende Jahr 2008 birgt jedoch kaum Überraschungen. Irgendwie ist alles so durchgeplant, dass ich mir nicht mal Vorsätze nehmen muss. Auf Diät bin ich sowieso ständig, also warum es zu was Besonderen emporheben und so tun als würde man am 1. Januar ganz bestimmt damit anfangen.
Praktikum in München steht ab Sommer an und somit ist auch karrieretechnisch (oh wie spießig das klingt) alles bis einschließlich Ende September 2008 eingetütet.

Wenn nicht etwas Unerwartetes passiert, wie etwa eine Drillings-Schwangerschaft, Alibi-Hochzeit mit einem schwulen Modedesigner und anschließende Annullierung/Scheidung, was dann möglichst medienwirksam breitgetreten wird, um eine Menge Kohle damit zu scheffeln, verspricht das dann doch, ein eher ruhiges Jahr zu werden.

Vielleicht auch garnicht schlecht, wenn alles beim Alten bleibt... irgendwie...

2009 dann (hoffentlich) Argentinien und es werden weiterhin Anstrengungen unternommen, den Eintritt ins (ernsthafte) Berufsleben möglichst weit hinauszuzögern.

Oh und 2010 werd ich im Gegensatz zu IHM noch nicht Dreißig. Aber halb so wild, mein Bärchen. Wir stehen dir bei. ;)

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