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Im Selbstversuch

At the carwash

Der Winter ist vorbei und das Auto ist dreckig. Um nicht wie im letzten Sommer unerwünschte Kommentare von unerwünschten Nachbarn zu provozieren, entschloss ich mich das aller erste Mal in eine Waschanlage zu fahren. Ist auch ehrlich gesagt zu kalt, um im Bikini das Vehikel einzuschäumen und mit den Brüsten trocken zu rubbeln.

Garnicht so einfach, wie man sich das vorstellt. Zum Beispiel muss man das Tor selber öffnen, bevor man die Waschkarte in den Automaten schieben kann. Wusste ich nicht. Und die Waschkarte sollte man vorher auch holen, sonst geht mal garnix. Wusste ich auch nicht. Das grün leuchtende "Stop"-Signal bedeutet einem, dass man weit genug reingefahren ist. Es hilft nichts, Querulant der man ist, einfach irgendwo in dem Schacht zu parken.

Bin mit dem Ergebnis halb zufrieden. Der grobe Dreck ist weg, aber ich seh noch einige Überbleibsel diversen Vogeldrecks auf dem Dach und von den Alufelgen möchte ich erst garnicht anfangen.

Genug Aufregung für heute. Der Innenraum müsste zwar auch sauber gemacht werden, damit warte ich aber noch. Diverse Mitmenschen bescheinigten mir, man könnte in dem Staub Radieschen sähen. Samen gekauft. Ernte folgt Ende Mai.
Fressblog

Massier mich beim Essen!

Nach dem letzten Rucksacktourismus-Ausflug ins Land der Möbel unternahm ich mit meinen verfressenen Kommilitonen einen Trip ins Schlaraffenland. Also ins richtig echte Schlaraffenland. Dorthin, wo nur die wirklich guten hinkommen. Die, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, andere zu verköstigen. So sind wir natürlich nicht drauf. Wir verkösigen am liebsten uns selbst und maximal 4 bis 5 weitere Personen. Muss auch reichen.

Wie dem auch sei: METRO ist toll.
Eine riesige Halle voller Essen in riesigen Portionen und an jeder Ecke Menschen, die Probierhäppchen, Cocktails und Kaffee anbieten (für umsonst!!). Und einsame Joghurtbecher stehen rum aus denen man kosten kann. Leider ist nur ein Löffel vorhanden und aus Angst vor viralen Erkrankungen im Mundraum, hab ich mich dezent zurückgehalten vom gleichen Besteck wie die ganze Gastronomieprominenz Darmstadts zu kosten.

Zurück zum appetitlichen Teil...

Beute:
- Käse (Tetes de Moines)
- hochprozentige Schokolade mit Chili
- diverse Utensilien zur Befriedigung meines Sortier-, Katalogisier- und Ordnungsfimmels. Aber darüber möchte ich nicht sprechen.

Möchtegern-Beute:
- 1kg Argentinisches Rumpsteak
- ein Eimer Surumi
- viel mehr Käse
- "Whine & Chocolate"
- Bündnerfleisch (ja Ferdl, schaut echt gut aus)
- viel Wein
- Tunfischsteaks in Sashimi-Qualität
- Hummerschwänze (nein Bela, dein Hosenstall ist nicht offen!)

Beim nächsten Besuch in den lasterhaften Katakomben der Völlerei werde ich mich intensiver meiner neuen Liebe widmen: Dem "ijoy 100"

Manch einer mag dahinter einen neuen Vibrator von Apple vermuten, aber es is viel besser! Ein Massagesessel, der viel mehr kann als ein schönes Rüttelgerät. Werde mir das nächste Mal erst eine heiße Schokolade holen, mich mit noch mehr Schokolade, Krabbencocktails und Käse eindecken und mich den ganzen Nachmittag von dem Möbel mit den flinken Fingern durchkneten lassen....So lässt sich das Zölibat gut aushalten.

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